Generell ist bei Abendveranstaltungen eine ausgeleuchtete Bühne hilfreich.

Weißes weiches Volllicht – nicht zu grell – und schon wird eine Brüske Show auch zum optischen Vergnügen. Farbige Lichtstimmungen je nach Temperament der Lieder und die Möglichkeit, am Ende des Songs Blacks zu setzen, runden die Lichtbedürfnisse ab.

Also – lassen Sie Christoph Brüske kein Schattendasein führen!

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Kurz und knapp

Zur Person Christoph Brüske: seit geraumer Zeit Anfang 30, Rheinländer, Familienvater, Chamäleon. Dazu ausgebildeter Bass-Bariton, Schauspieler mit vier Jahren Springmaus-Improvisationstheater-Erfahrung, Preisverleihungsmoderator, Musicalautor, Werbetexter und politischer Kabarettist mit hohem Entertainmentfaktor.

Für Brüske reicht keine Schublade. Der Mann ist eine ganze IKEA-Filiale. Sein Stil: Fulminantes Polit-Kabarett-Entertainment-Musik-Crossover mit hoher lokaler Einbindung.

 

Die ungeschminkte Wahrheit

1965 Christoph kommt als drittes Kind seiner Eltern in Troisdorf zur Welt. Im benachbarten Niederkassel-Rheidt wächst er gemischt-kulturell auf. Die schlesische Mutter und der rheinische Vater einigen sich in der Erziehung auf eine Art hochdeutsch. Das hob sich in soweit auf, da sich die meiste Zeit nur angeschrieen wurde. Ansonsten verliert Christoph auf der abschüssigen Hofeinfahrt regelmäßig seine Schneidezähne, was ihn nicht am dauernden Reden hindert.

1974 Christoph bekommt eine Trompete geschenkt. Der Vater verbindet damit die Hoffnung, sein Sohn würde zumindest ab und zu das Maul halten.

1977 In einer sadistischen Erziehungsmaßnahme wird Christoph verboten, die jährliche (!) Otto-Show zu sehen. Am Tag darauf verliert er die meisten seiner Freunde.

1981 Christoph singt in der Schülerband "Rostfrei". Mit Liedern wie „Außenseiter“ oder  „Neun Monate später - und das Baby heißt Peter“ wird sein Freundeskreis weiter dezimiert.

1987 In einem Theaterstück ist Christophs erster Satz "Isch bin ein Pfiersisch!" Er wendet sich vom ernsten Theater ab und schwenkt von der unfreiwilligen zur freiwilligen Komik.

1989 Im Zuge seiner klassischen Gesangsausbildung gibt Christoph den Theophil in der Operette „Frau Luna“. Während der Arie "Schenk mir doch ein kleines bisschen Liebe" berührt er die Brüste seiner Kollegin. Das Publikum tobt. Die Kollegin auch.

1995 Christoph tritt dem Improvisationstheater Springmaus bei. Szenen, Arien oder Geschichten auf Zuruf. Klasse für jemanden, der immer zu faul war, seine Texte zu lernen.

1996 Wer improvisieren lernt, der kann auch heiraten. Seit dem 27. Juli gibt es täglich Szenen auf Zuruf, Genre Achterbahnen der Gefühle und nebenbei viel Spaß.

1997 Premiere seines ersten Soloprogramms "Kassensturz". Christoph lernt seinen kongenialen Mitstreiter und Autor, Andy Cremer, kennen, der ihn davon überzeugt, seine Texte zu lernen.

1998 Zur Tournee gesellt sich der belgische Schäferhund Athos. Christoph moderiert in der Köln Arena die letzte Wahlkampfveranstaltung der SPD vor der Wahl. 6 Tage später wird Schröder Kanzler.

1999 Christoph moderiert eine Wahlkampfveranstaltung der CDU. 2 Wochen darauf verliert die SPD das Saarland. Christoph beendet das Kapitel politische Moderation und wendet sich seinem zweiten Soloprogramm "Partytime " zu!

2000 Christoph wird Vater. Im Kreissaal ist er Zeuge der Geburt seiner Tochter. Er unterstützt seine Frau mit "Pressen! Pressen!" Rufen. Damit hört er erst drei Monate später auf. Das Kind ist gesund.

2001 Vorbereitungen zum 3. Soloprogramm "Viva la Vita ". Christoph verdoppelt sein Gewicht. Das Plakat muss gezeichnet werden.

2002 Tournee "Viva la Vita " läuft ausgezeichnet. Im April bittet er vor einem Auftritt in Bergisch Gladbach um ein Glas Wasser. Mit der Antwort: "Davon stand nix in Ihrer Bühnenanweisung " lässt man ihn stehen. Im November passiert Brüske das Gleiche noch mal: Wieder in Bergisch Gladbach! Brüske ändert seine Bühnenanweisung.

Am 21.12.2002 kommt Paul Valentin auf die Welt. Brüskes erster Sohn. Aber egal, ob Junge oder Mädchen : Hauptsache Kindergeld!

2003 Start der Brüske-Auslese "Halli Galli in Tora Bora ". Brüske sitzt zu Beginn des Programms geknebelt und gefesselt auf der Bühne. Sein Vater ist am Ziel seiner Träume und verlässt überglücklich den Saal.

2004 Brüske verringert sein Gewicht zu Beginn des Jahres um 30 kg!
Dann geht es an die Arbeit. Brüske schreibt mit neuem Co-Autor sein viertes Soloprogramm "brüskiert!? ". Zum ersten Mal wird mit Mathias Repiscus ein Regisseur zu Rate gezogen. Zum anderen schreibt Brüske den dritten Teil der Zauberwald Trilogie und freut sich auf eine Karriere als Musicalautor.

Dezember 2004  Der Zauberwald meldet Insolvenz an. Die ganze Arbeit war für die Katz. Brüske wiegt soviel wie nie zuvor.

2005 Drei Nighwash-Aufzeichnungen, eine gefeierte Tournee mit ‑"brüskiert!? ", eine Flut wunderschöner Gala und Eventauftritte. Es gibt Zeiten, die sollte man einfach genießen.

2006 Brüske hat so viel zu tun wie noch nie. Durch seine vielen Bezüge zu Finanz- und Wirtschaftsthemen wird er nach und nach zum Kabarettisten der Banken. Zudem erlebt er so viel Verrücktes im Straßenverkehr, dass er mit vielen Mobilitätsthemen auch zum Liebling der Automobilindustrie avanciert. Das Thema Fernsehen rückt nach und nach in den Hintergrund.

2007 Christoph Brüske ist Deutschlands Galakabarettist No. 1.  Fast zu jeder Branche hat er mittlerweile Individuelles im Repertoire. Er macht sich an die Vorbereitung seines neuen Programms „Was kostet die Welt?“ Am Ende stehen 120 Minuten zum Thema Globalisierung.

2008 Subprime, Hedgefonds, Finanzkrise: Brüskes Programm erhält eine unglaubliche Brisanz und Aktualität. Ende des Jahres werden zwei Vorstellungen im Kölner Senftöpfchen aufgezeichnet: Der erste Mitschnitt, mit dem auch der Künstler selber einmal zufrieden ist.

2009 Mit dem Programm „1000 mal brüskiert!?“ startet Brüske eine kabarettistische Werkschau. Für den Finanzsektor bietet Brüske ein spezielles Programm an, das den bezeichnenden Titel trägt: „Willkommen auf der sicheren Seite“. Denn wie es so schön heißt: Humor ist, wenn man trotzdem lacht.

 

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